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Auswertung und Fehlerbetrachtung (Strömung)

Die archimedische Schraube sollte in den Modellfluss eingeführt und über eine Achse mit dem Generator an der vorderen Öffnung des Flusses verbunden werden. Die Achse wurde nachträglich mit dem 3D-Drucker gefertigt und an die Schraube angeklebt. Hierbei war das Problem, dass eine exakte, zentrale Montage der Achse nicht möglich war, wodurch die Schraube unrund lief. Dies erhöhte die ohnehin schon vorhandene Reibung der Schraube an der Flusswand, was dazu führte, dass sich die Schraube bei einem Betriebstest nicht mit der erzeugten Strömung betreiben lies.

Eine Alternative zu dieser Art der Aufhängung wäre, die Schraube auf der Achse von oben in den Fluss hinein zu hängen und den Generator über einen Keilriemen zu betreiben.
Noch besser wäre die Verwendung von Kugellagern. Aufgrund der Komplexität dieser Option, wurde sie aber von vornherein ausgeschlossen.

Die Abweichungen von bis zu 55% in den Messungen unterstreichen den Eindruck, der während der Durchführung bereits aufkam, dass die Leistung der Wasserpumpe stark variierte. Hier gilt es zunächst, für eine gleichbleibende Leistung zu sorgen und die Messung dann zu wiederholen. Ein Austausch der Pumpe wäre in Betracht zu ziehen.

Weitere Untersuchungen mit einem funktionierenden Modell wären die Auswirkungen von stark kalkhaltigem Wasser im Versuchsaufbau, Einflüsse von mitgeführtem organischem Material auf den Betrieb und die Notwendigkeit von zusätzlichen Tierschutzmaßnahmen.

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