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Der LIZ-Vortrag

Am 20.03.2018 nahm die Klasse FSPU des INI Berufskollegs an einem Vortrags des LIZ (Frau Hürmann) teil.

Anfangs wurde geklärt was das LIZ überhaupt ist und welche Aufgaben das LIZ im Bereich der Umweltbildung und der Kampagne “Schule der Zukunft” hat.

Das LIZ ist seit Oktober 2016 das Umweltbildungszentrum Arnsberger Wald und bietet Umweltbildung für Menschen im Alter von 2-99 Jahren mit den Schwerpunkten Wasser und Wald an. Dazu gehören die Wasserwerkstatt und das Projekt „Energie Erleben“ sowie BNE.

BNE steht für Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Nachhaltig bedeutet vereinfacht gesagt, dass nur so viele Bäume geschlagen werden wie auch nachwachsen. Eine weitere Aufgabe des LIZ ist die Naturschutzgebietbetreuung im Arnsberger Wald.

Ebenfalls wurde uns die Agenda 2030 vorgestellt. Dies sind 17 Umweltziele welche die UN aufgestellt und bis 2030 erreicht haben möchte. Das LIZ ist Teilnehmer an der Kampagne Schule der Zukunft, an der bereits 5 Schulen und 2 Partner aus dem Kreis Soest teilnehmen. Durch die Mitgliedschaft im Bildungsnetzwerk “Klimaschutz im Kreis Soest” kam die Kooperation für den Vortrag zustande.

Danach wurde uns das Programm „Von Sonne, Wind und Wasser“ erklärt.

Wir erfuhren, dass es in Deutschland Windenergie, Biomasse, Solarenergie (Photovoltaik), Wasserkraft und Geothermie gibt. Trotzdem kommen immer noch über 60% unseres Stroms aus fossilen Energieträgern. Nur 33% stammen aus den erneuerbaren Energien.

Bei der Verteilung der Erneuerbaren Energien ist Windkraft ganz oben gefolgt von Biomasse. Wasserkraft spielt dagegen kaum eine Rolle.

Ausserdem wurde uns erklärt, dass Solarenergie nicht nur die uns allen bekannten Photovoltaikanlagen sind sondern auch als Wärmeenergie von Sonnenkollektoren aufgefangen werden kann.

Im Anschluss wurden uns das Projekt für die Kita vorgestellt, dieses wird vom LIZ als halbtägiges Programm in KITAs durchgeführt. In Zukunft werden wir uns an der Durchführung des Programms beteiligen.

Ausserdem sollte bei naturwissenschaftlichen Projekten der Eigenanteil der Kinder immer sehr hoch und dem Alter entsprechend sein. Größter Kritikpunkt bzw. Schwierigkeit bei der Umsetzung sehen wir aktuell in der Zeitvorgabe, in welcher das Projekt normalerweise in der KITA durchgeführt wird. Wir sind daher sehr gespannt auf die Erlebnisse wenn wir selbst teilnehmen im Winter!

Das Team der FSPU mit Frau Hürmann vom LIZ (rechts)

 

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