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Eine Idee entsteht

Da wir am Standort Warstein keinen Unterricht haben, ist der Zugriff und die Beschäftigung mit der dort vorhandenen Anlage schwierig. Auch mussten wir feststellen, dass es im Bereich der Pelletheizung nicht sehr viel gibt was uns interessiert und für uns von den Ideen her umsetzbar wäre.
Somit bleibt die PV-Anlage auf dem Dach des Werkstattgebäudes der Schule. Doch womit könnte man sich im Rahmen einer Weiterentwicklung für eine PV-Anlage beschäftigen? Mit dieser Frage endete leider schon wieder unsere Unterrichtszeit und wir waren der Projektanmeldung noch nicht viel näher gekommen. Nach Rücksprache mit unserer Lehrerin wollten wir uns bis zum Ende der Woche noch Gedanken machen womit wir uns denn genauer beschäftigen könnten…
Natürlich vergingen die beiden folgenden Tage wie im Flug und als wir uns trafen waren wir immer noch etwas Ideenlos… In der Diskussion was man denn nun untersuchen könnte kam dann auf einmal die Frage auf, was denn überhaupt mit der Energie passiert, die von der Anlage produziert wird.

Hierbei ergaben sich zwei Möglichkeiten:
–          der Verbrauch der Energie durch die eigenen Gebäude
–          die Einspeisung der Energie ins Energienetz

Ohne die Möglichkeit kurzfristig eine Antwort auf die Frage zu erhalten, was bei unserer Schule zutrifft ergab sich in Bezug auf den Eigenverbrauch direkt eine Folgefrage. Nämlich was passiert mit der Energie wenn diese nicht verbraucht wird zum Beispiel in den Sommerferien?
Sollte diese Energie etwa ungenutzt „verpuffen“? Und hiermit waren wir bei unserem Projektthema angekommen! Wie können wir die überschüssige Energie der PV-Anlage z.B. in den Ferien speichern, damit diese nicht wirkungslos verschwindet!
Somit war unsere Aufgabe zunächst erledigt, während unsere Lehrerin dies nun noch ausformulieren und in eine weitergehende Projektbeschreibung verpacken musste.

Als wir uns am folgenden Montag wieder zum Projektunterricht trafen, konnten wir uns also überraschen lassen was aus unserer Projektidee geworden war.
Frau Zimmermann stellte uns zunächst die Projektanmeldung vor, die sie noch an dem Freitag eingereicht hatte. Hier kommen nun die wichtigsten Auszüge:

  • Beschreibung:
    • Untersuchung und Informationsbeschaffung zu „Energiespeichern“
    • Erarbeitung eines Modells der Schule in Kombination mit einer „Speicheranlage“ für die Solarenergie
    • Vorstellung und Präsentation des Modells im Rahmen von Tag der offenen Tür und ähnlichen Veranstaltungen
    • Bewertung der vorhandenen Systeme in Bezug auf ihre Umweltverträglichkeit und Nutzbarkeit
  • Zielsetzung:

Erarbeitung eines Konzeptes zur Speicherung der „überschüssigen“ Sonnenenergie der schuleigenen Photovoltaikanlage.

  • Dokumentation:
    • Fotodokumentation
    • Blog in z.B. WordPress zu den Fortschritten und Ergebnissen

„WOW, dass hört sich aber nach viel Arbeit an…“ war mehr oder weniger das was wir in diesem Moment gedacht haben. Weder hatten wir uns bisher mit der Planung eines solchen Projektes beschäftigt noch einen Blog geschrieben und gestaltet.
Doch bevor wir mit der weiteren Planung und Umsetzung beginnen konnten mussten wir zunächst zwei Erklärungen unterschreiben!
Zum einen ging es darum, dass wir unsere Bildrechte im Rahmen des Wettbewerbes abtreten und für Veröffentlichungen zur Verfügung stellen. Hierbei handelt es sich um eine der Teilnahmebedingungen am Wettbewerb.
Außerdem hatte Frau Zimmermann eine Erklärung vorbereitet, im Rahmen derer wir versichern die im Rahmen des Wettbewerbes erstellten Texte selbstständig zu verfassen und alle verwendeten Quellen anzugeben. Der genaue Wortlaut der „Versicherung“ lautet wie folgt:

„Hiermit erkläre ich (Name: __________________________________), dass ich die im Rahmen des 3malE-Wettbewerbes im Blog eingestellten Texte selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt und die aus fremden Quellen direkt oder indirekt übernommenen Gedanken als solche kenntlich gemacht habe.“

Mit diesem Text und dem unterschreiben desselbigen wollte uns Frau Zimmermann nochmal besonders darauf aufmerksam machen, was es bedeutet einen Text zu schreiben. Wir fragten uns natürlich, wo ist das Problem, wenn man etwas von einer Internetseite kopiert oder als Informationsquelle nutzt?
Es ergab sich dadurch eine längere Diskussion über unser bisherigen Vorgehen bei Referaten und anderen Texten die wir für die Schule erstellt haben und den verschiedenen Fällen die in den letzten Jahren in den Medien zum Thema „Quellenangaben“ diskutiert wurden. Erst hierbei wurde uns so wirklich klar, was denn alles passieren kann wenn eine Quelle nicht genannt wird. Besonders der Umstand, dass dadurch jemand sogar seinen „Doktortitel“ durch unsauberes zitieren verlieren kann hat uns doch sehr erstaunt.
Trotz allem möchten wir uns schon jetzt entschuldigen wenn wir doch eine Quelle nicht genannt haben oder sauber genug recherchieren konnten! Dies ist ohne böse Absicht passiert und wir würden uns freuen wenn sie sich in diesem Fall einfach an die Email-Adresse der Seite wenden! Die Quelle wird in diesem Fall schnellstmöglich ergänzt!

Hiermit endete dann auch dieser Schultag und wir hatten mit der eigentlichen Planung noch gar nicht begonnen…

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