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Fledermausohren

Fledermäuse haben von allen Tieren die sensibelsten Ohren. Wegen den Ohren können sie sich in der Dunkelheit hervorragend orientieren, weil sie Echos orten können.  Über die Nase oder das Maul stoßen Säugetiere Töne im Hochfrequenz Bereich, welche für den Menschen unhörbar sind. Die ausgesandten Schallwellen treffen auf den Körper der Beute, verändern aber beim „Aufprall“ ihre Frequenz und wandert dann ins Fledermausohr. Anhand des zurückgeworfenen Echos erkennt die Fledermaus die exakte Position und Größe ihrer Beute. Genau deswegen schafft es die Fledermaus im Dunkeln zielgenau zuzuschlagen. Auf der Suche nach Nahrung stoßen Fledermäuse zwischen 5- und  20 mal pro Sekunde ihre Beutefangrufe aus. Sehen können Fledermäuse nicht mal halb so gut wie hören. Damit sie die Echos, die sehr leise sein können, besser hören können, haben sie größere und bessere Ohren als Menschen. Mittels der vielen Falten, die man im Ohr erkennen kann und mittels des Ohrdeckels (Tragus), werden Echos aus bestimmten Richtungen verstärkt und Echos aus anderen Richtungen abgeschwächt.

 

Fledermausohren

 

Quelle:

Tierphysiologie: Jetzt mit Glossar von Roger Eckart und mehr. 2002, Thieme Verlag

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