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Informatives

Auswirkungen der Wasserkraftnutzung auf die Ökologie

Die energetische Nutzung unserer Gewässer ist mit erheblichen Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden. Dies verändert das Ökosystem von Fließgewässern und Auen. Deshalb ist der Neubau von Wasserkraftanlagen nach bisherigen Standards kritisch zu bewerten. Die Modernisierung und Leistungserhöhung an vorhandenen Standorten ist vorzuziehen, oder umweltfreundlichere Anlagen zu bauen.

Die Stromproduktion aus Wasserkraft ist umso effizienter, je mehr Wasser möglichst gleichmäßig über das Jahr verteilt zur Verfügung steht und desto größer die Fallhöhe des Wassers ist. Naturbelassene Flüsse bieten diese Voraussetzungen nicht. Sie müssen für die moderne Wasserkraftnutzung durch den Bau eines Querbauwerkes aufgestaut werden, bevor die erste Kilowattstunde Strom produziert werden kann. Mit diesem und anderen notwendigen Eingriffen in Natur und Landschaft sind folgende, besonders gravierende ökologische Beeinträchtigungen verbunden, die oftmals die Erreichung der Umweltziele im Gewässerschutz gefährden:

· die Unterbrechung der biologischen und *morphodynamischen Durchgängigkeit der Fließgewässer

· die direkte Schädigung von Organismen, welche die Turbinenanlage passieren. Mehrere aufeinander folgende Wasserkraftwerke an einem Flusslauf stellen eine erhöhte Gefahr dar und können zur Gefährdung von Populationen führen

· die Veränderung des Lebensraumes unterhalb von Stauwerken durch zu geringen Wasserabfluss im verbleibenden Gewässerbett

* Entwicklung der Gewässerbettstrukturen als Wechselspiel der aufbauenden u. abtragenden Kräfte (Sedimentation, Erosion) im Rahmen der Flussmorphologie.

Quellen:

http://wiki.baw.de/de/index.php/Morphodynamik

http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/energie-aus-wasserkraft#textpart-3

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