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Wissen: Speicherung von Wasserstoff

Für die Speicherung von Wasserstoff stehen ebenfalls verschiedene Systeme zur Verfügung.
Hierbei handelt es sich um:

  • Druckgaswasserstoff-Speicherung
  • Flüssigwasserstoff-Speicherung
  • Metallhydrid-Speicherung
  • Flüssige Hydride
  • Graphitnanofaser-Speicherung
  • Natriumborhydrid-Speicherung

Viele dieser Systeme werden momentan noch näher erforscht und optimiert um sie in einer wirtschaftlichen Weise nutzen zu können. Im folgendem soll daher nur kurz auf die drei ersten Systeme eingegangen werden.
Bei der Druckgas-Wasserstoffspeicherung wird der Wasserstoff bei einem Druck von 200 bis 300 bar gespeichert. Es handelt sich hierbei um die am weitesten verbreitete Form zur Speicherung, da die Kosten für diese Methode relativ gering sind.
Für die Speicherung des Wasserstoffs im flüssigen Zustand wird der Wasserstoff auf -253°C heruntergekühlt. Der Vorteil den Wasserstoff auf diese Art zu Speichern liegt in dem Umstand, dass sein Volumen beim Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand um 99,9% reduziert wird.

Bei der Metallhydrid-Speicherung wird der Wasserstoff durch Anlagerung an bestimmte Metalle bzw. Legierungen gespeichert. Diese Metalle nehmen große Mengen Wasserstoff wie ein „Schwamm“ auf und können diese auch wieder abgeben. Der Wasserstoff wird hierfür unter hohen Druck in den Speichertank geleitet und bildet mit dem Metall eine chemische Verbindung. Um die Reaktion rückgängig zu machen, muss dem Speicher nur Wärme zugeführt werden. Da das Gas hierbei chemisch gebunden wird handelt es sich um eine sehr sichere Methode bei der auch nur wenig Verluste auftreten.

Quellen:

http://www.hycar.de/speicher.htm

http://www.diebrennstoffzelle.de/h2projekte/stationaer/index.shtml

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